Schritte auf dem Weg zur Fairen Moschee

Der Weg beginnt damit „Kümmerer“ zu bestimmen um Verbindlichkeit zu schaffen und eine Bestandsaufnahme zu machen (Schritt 1 & 2).

Der Weg führt dann über folgende Aktionsfelder:

„Mach es besser!“ …

… bedeutet, sich  entsprechend der Bestandsaufnahme in jedem der drei Handlungsfelder einen Bereich auszusuchen, in dem sich die Gemeinde / der Verein verbessert.

Kam bis jetzt im Ramadan nur Plastikgeschirr zum Einsatz? Dann könnte die Verbesserung im Handlungsfeld Konsum sein: Beim nächsten Ramadan darauf zu verzichten  und stattdessen zu spülen.

Oder: Gibt es in der Gemeinde schon lange Islamunterricht für Kinder, aber stand bislang noch nie das Thema Umwelt auf der Agenda?

Dann könnte die Verbesserung im Handlungsfeld Umwelt darin bestehen, Umweltaktionen mit den Kindern zu planen.

„Mach etwas Neues!“ …

… – hier sollen neue Wege entstehen, die die Gemeinde bislang noch nicht gegangen ist. Ganz aktuell könnte das Neue darin bestehen, sich einer lokalen Initiative zur Unterstützung geflüchteter Menschen anzuschließen.

Das passt sowohl im Handlungsfeld Soziales zu dem Bereich „Kooperieren und Vernetzen in der Stadtgesellschaft“ als auch zu dem Bereich „Hilfe anbieten“.

Weil die Faire Moschee keine Eintagsfliege ist sollen die letzten drei Schritte für die Nachhaltigkeit sorgen.

Indem Ideen entwickelt werden, wie die gesamte Gemeinde mitgenommen werden kann. Indem die Aktivitäten über den Zeitraum von 12 Monaten hinweg durchgeführt werden und die Vernetzung zwischen der Fairen Moschee angeregt wird.

Online über die Homepage und offline über regelmäßige Netzwerktreffen.